Ansprechpartner
Herr
Stefan Amend
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Fax: +49 7751 8735 38
amend
@drk-kv-wt.de
Fuller Straße 2
79761 Waldshut
Ausbildung für den Rettungsdienst
Fort- und Weiterbildung für Rettungsdienstmitarbeiter
Beim DRK-Kreisverband Waldshut besteht für am Rettungsdienst teilnehmende Mitarbeiter eine grundsätzliche jährliche Fortbildungspflicht von 30 Stunden. Im Jahr 2012 wird unter der Leitung des ärztlichen Leiters, Herr Dr. Axel Frank, ein standardisiertes modulares Fortbildungskonzept eingeführt.
Ziele des standardisierten modularen Fortbildungskonzeptes:
Alle Mitarbeiter sollen einen vergleichbaren theoretischen und praktischen notfall-medizinischen Wissensstand erlangen und aufrechthalten. Besonders invasive Notfalltechniken (Atemwegssicherung inkl. Intubation, Larynxtubus, Gefäßzugänge, Defibrillation, definierte Notfallmedikamente etc.) sollen regelmäßig und einheitlich fortgebildet, geübt sowie zertifiziert werden. Ebenfalls sollen die Wiederbelebungsmaßnahmen regelmäßig am Übungssimulator geübt und zertifiziert werden. Die thematische und inhaltliche Festlegung sowie die Entwicklung der Algorithmen obliegt dem ÄLRD und der Ausbildungsleitung - Rettungsdienst.
Das Ausbildungszentrum bietet ein umfassendes Angebot medizinischer Fortbildungen. Die Durchführung der Kurse liegt in den Händen erfahrener Lehrrettungsassistenten, die neben ihrer Tätigkeit in der Ausbildung auch im Rettungsdienst tätig sind. Dies sichert jederzeit die neuesten medizinischen Kenntnisse und vor allem praktische Fähigkeiten. Bei einigen Angeboten werden auch erfahrene Notfallmediziner und andere Fachkräfte eingesetzt. Im Rahmen der Qualitätssicherung erfolgt eine regelmäßige Evaluation der Fortbildungs-module sowie eine jährliche Zertifizierung der Teilnehmer.
Ab 2012 wird ein Fortbildungskalender veröffentlicht, sodass jeder Rettungsdienstmitarbeiter die Teilnahmemöglichkeit für 30 Stunden erhält. Die jeweiligen geplanten Veranstaltungs-termine sowie externen Fortbildungsveranstaltungen können im Fortbildungskalender durch alle Mitarbeiter eingesehen werden.
Lehrrettungswachen
Die Rettungswachen in Waldshut und Lauchringen sind als Lehrrettungswachen vom Land Baden-Württemberg anerkannt. Ein gutes Rettungswachenpraktikum ist eine notwendige Grundvoraussetzung für die spätere erfolgreiche Tätigkeit im Rettungsdienst. Die Ausbildungsleitung für den gesamten Rettungsdienst inkl. Integrierte Leitstelle und Fahrdienste tragen zwei Lehrrettungsassistenten, die durch ein Mentorenteam von mehr als zehn Mitarbeitern unterstützt werden.
Rettungssanitäter- und Rettungsassistentenpraktikanten bewerben sich schriftlich und werden zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Die Ausbildungsleitung Rettungsdienst in Abstimmung mit dem Rettungsdienstleiter entscheidet, welche Praktikanten eingestellt werden. Die Einarbeitung der Mitarbeiter stellt für uns einen Schlüsselprozess dar, der die weitere Entwicklung und Integration der Praktikanten wesentlich beeinflusst. Deshalb sind standardisierte Einarbeitungskonzepte inkl. Bewertungssysteme die Grundlage für eine erfolgreiche und effiziente Einarbeitung.
Für eine optimale Durchführung der Rettungswachenpraktika wurden verschiedene Ausbildungsphasen entwickelt, die nach erfolgreicher Bewertung den Übergang in die nächste Stufe ermöglichen. Der Weg führt von ersten Vorbereitungen und Assistenzen unter direkter Anleitung bis zur beaufsichtigten, selbständigen Ausführung von rettungsdienstlichen Tätigkeiten. In der letzten Phase, der Selbständigkeitsphase, soll der Auszubildende selbstständig und eigenverantwortlich im rettungsdienstlichen Alltag arbeiten, es wird nur noch bei Bedarf vom Mentor eingegriffen. Sämtliche Einsätze werden vom ersten Tag an mit den Mentoren nachbesprochen, um die anatomischen, physiologischen und notfallmedizinischen Kenntnisse zu verbessern und zu erweitern.
Die Tätigkeit des Mentors wird von den Mitarbeitern des Rettungsdienstes zusätzlich zu ihren sonstigen Dienstaufgaben und -pflichten in der Rettungswache und während des Einsatzes wahrgenommen. Dies erfordert ein hohes Maß an Engagement und Verantwortungsbewusstsein der Mentoren.
Ausbildungsmodelle für Rettungsassistenten im Praktikum (RAiP)
Um Rettungsassistent zu werden bieten wir Ihnen zwei verschiedene Wege an. Bewerber, die bisher keine Qualifikation im Rettungsdienst haben, können ab Oktober 2011 eine dreijährige Vollzeitausbildung bei uns absolvieren. Wurde das Staatsexamen bereits erfolgreich abgeschlossen, bieten wir eine zweijährige Ausbildung an, in der im zweiten Jahr das Anerkennungsjahr im Rettungsdienst absolviert wird.
Modell 1:
3-jährige qualifizierte Ausbildung (beinhaltet die Ausbildung zum Rettungshelfer, Rettungssanitäter und Rettungsassistenten inkl. C1-Führerschein, international zertifizierte Fortbildungen)
Dieses Modell setzt dabei auf eine prozessorientierte Ausbildung aus „einer Hand", die sich an den didaktisch aufbereiteten beruflichen Handlungsfeldern (Lernfeldern) orientiert. Miteinander verzahnte Theorie- und Praxisinhalte schaffen das Verständnis für komplexe Zusammenhänge und lassen auch die Persönlichkeit des Auszubildenden kontinuierlich reifen. Start der Ausbildung ist im April und Oktober möglich. Wir übernehmen die Kosten der Ausbildung und der Auszubildende erhält eine monatliche Ausbildungsvergütung entsprechend DRK-Reformtarifvertrag. (1. Jahr 683,- Euro, 2. Jahr 731,- Euro, 3. Jahr 777,- Euro).
Die schulische Ausbildung findet statt an der:
Landesschule des DRK Landesverbandes Badisches Rotes Kreuz e.V.
- Trainingszentrum für präklinische Notfallmedizin -
- Staatlich anerkannte Rettungsassistentenschule -
Henry-Dunant-Platz 2
77815 Bühl
und sieht mehrere Ausbildungsabschnitte (Blockunterricht) vor, die sich mit der praktischen Ausbildung an der Lehrrettungswache und den Klinikpraktika abwechseln.
Voraussetzungen:
- Mindestalter 18 Jahre
- Hauptschulabschluss oder vergleichbarer Abschluss
- Besitz des Führerscheins Klasse B mit mindestens einjähriger Fahrpraxis
- Führungszeugnis (nicht älter als drei Monate)
- Gesundheitliche Eignung
- Team- und Konfliktfähigkeit
- Freude am Umgang mit Menschen
Modell 2:
2-jährige qualifizierte Ausbildung (beinhaltet die Ausbildung zum Rettungsassistenten inkl. C1-Führerschein, internationalzertifizierte Fortbildungen, Starthilfe von 500€ weitere 500€ nach erfolgreichem Abschlussgespräch)
Dieses Modell besteht aus zwei Ausbildungsjahren. Unsere direkte Nachbarschaft zur Schweiz macht es möglich im ersten Ausbildungsjahr anteilig Erfahrung in der Schweiz zu sammeln. In diesem ersten Jahr werden die Praktikanten optimal auf das zweite Jahr vorbereitet. Dazu gehören Einsatz auf drei Rettungsdienstfahrzeugen in der Schweiz so wie Praktika in der Schweiz. Im zweiten Jahr werden die Praktikanten dann überwiegend auf den einzelnen Lehrrettungswachen in der Notfallrettung eingesetzt. Wir legen hohen Wert auf den Wissenserhalt und Weiterbildung, deshalb bieten wir für unsere Auszubildenden spezielle Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten an z. B. mit externen Dozenten wie Flugrettung Schweiz, angehenden Ärzte, Hebammen etc.
Voraussetzungen:
- Mindestalter 18 Jahre
- Staatlich anerkanntes Examen
- Besitz des Führerscheins Klasse B mit mindestens einjähriger Fahrpraxis
- Führungszeugnis (nicht älter als drei Monate)
- Gesundheitliche Eignung
- Team- und Konfliktfähigkeit
- Freude am Umgang mit Menschen





